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Gib jedem TAG die CHANCE, der SCHÖNSTE deines Lebens zu werden.
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Dezember 2011
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| Eintrag von sturmhoehe
am 6.12.2011 |
abschied
inspiriert von muriel möchte ich hier auch mal wieder ein paar zeilen schreiben. zeilen über abschied, über das gefühl, die traurigkeit und den neuanfang. ich hab mich die letzten tage von viel verabschiedet. danke einer untersuchung konnte ich mich von meinen krankheitsängsten verabschieden. die letzten wochen waren nicht einfach. ich hatte angst davor was sein wird, wollte nicht mein leben lang ständig kontrollieren müssen, drauf achten müssen und eingeschränkt sein. diesen abschied hab ich recht gern hinter mich gebracht.
dann gab es da den abschied von g. - einem menschen, den ich am samstag kennengelernt hab und sofort ins herz geschlossen hab. die beste, er und ich waren wie seelenverwandte und ein jeder so glücklich und froh, dass er diese zeit erleben darf. ach ja, wir waren mit ihm sogar in einem schwulenclub :D und ich muss sagen, diese schillernde funkelnde welt war voll meins. ich liebe es manchmal so schrill und verrrückt und ich hätte noch gerne mehr zeit mit ihm verbracht und mehr seine welt kennengelernt. doch leider musste er wieder weg :-( und sowas ist nie schön. ein abschied von einem menschen, den man ins herz geschlossen hat. es war zwar nicht so schlimm wie damals beim lichtblick, aber trotzdem tat es weh.
ach der abschied von lichtblick damals, das war die hölle für mich. ich hab mir ja damals echt schon kopfkino zusammengespielt, dass er ja nicht zurückfliegen kann. leider hat es die zeit bis jetzt nicht erlaubt, dass wir uns wiedersehen und ich find es ein wenig schade. ich vermiss ihn hier schon sehr und würde mal gern wieder ein paar tage mit ihm erleben. schaut halt nicht so aus, als würde das in naher zukunft sein :-( aber der abschied damals war herzzerreissend.
doch noch schlimmer war der abschied von s. im september diesen jahres. ein abschied für immer. abschied fällt mir nicht so schwer, wenn ich weiss, der mensch lebt weiter und ist glücklich. aber durch tod einen geliebten menschen zu verlieren, das war eine ganz neue erfahrung für mich. eine auf die ich gern verzichtet hätte... ich vermisse ihn noch immer. aber ich rede mit ihm, beim bügeln, in einsamen momenten und ich spüre, er ist des öfteren bei mir. trotzdem stehen mir dann auf der anderen seite wieder die tränen in den augen, wenn ich dran denke, dass er körperlich nicht mehr hier ist. ich nie wieder sein lachen, seine leuchtend blauen augen seh... nie wieder von ihm verarscht werde *lol* so eine art von abschied ist neu für mich. besonders in der form, dass ich einen innigen freund, jemanden, den ich mal sehr geliebt habe und noch immer liebe, verliere...
2 monate später hat mich der mann verlassen, dem ich begonnen hab zu vertrauen. vielleicht ist mir der abschied von ihm nicht so schwer gefallen, weil ich es einfach nur mit den worten "was für ein trottel" abhaken kann. jedoch war es der abschied von meinen lebensträumen. abschied von dem wunsch nach kindern. ich werde im jänner 34 und wenn ich dran denke, dass ich jetzt jemanden kennenlern und bis es soweit ist, dass wir zusammenziehen und eventuell kinder kriegen... ich brauch da meine zeit dafür, war nie der "ins kalte wasser spring"-typ. dann wäre ich 37/38 und wenn man bedenkt, dass es durch die op voriges jahr ein höheres fehlgeburtenrisiko bei mir gibt... *tiefeinatme*... so musste ich mich auch von diesem traum verabschieden. es tut weh, doch ich kann das nicht. ich kann ja niemandem mehr vertrauen in dieser hinsicht. er sagt, er liebt mich, er sagt, er will mich und will mich sogar seinen eltern vorstellen und dann? ich bin ehrlich gesagt noch immer sprachlos in der sache und was mich gar nicht verwundert, dass er schon die nächste an der angel hat. das heisst für mich, meine worte, dass er künftig vorher denken soll, die sind null und nichtig angekommen. und das was er mir gesagt hat, das war pure lüge. einfach alles eine lüge... unglaublich wie gut menschen ein lügengerüst aufziehen können. vielleicht sollt ich das auch lernen? ;-) aber wie gesagt, ein abschied von lebensträumen ist auch sehr hart. besonders, weil es im kopf doch irgendwie noch existent ist. jedoch die realität ist knallhart und der muss ich mich stellen.
und dann war da noch der soldat. ich hab ihn aus meinem leben gekickt. meldet sich nur, wenn er geld schnorren will. na sicher - sonst noch was? vielleicht noch pommes dazu? dieser abschied war für mich selbst schockierend, weil irgendwie war er so einer, bei dem ich nicht nein sagen konnte. und auf einmal ging es! ganz einfach - ohne mühe! und seither fühl ich mich frei, er war mir eine last...
so gibt es noch hunderte abschiede, ob gut oder schlecht, die ich im leben bereits erlebt habe und noch viel viel mehr, die ich noch erleben werde. manchmal tut es weh und man glaubt, man kriegt keine luft mehr und manchmal ist ein abschied gut. ein abschied kann befreiend wirken. er kann neue türen öffnen und uns neue wege zeigen. vielleicht sollten wir abschied genau deswegen nicht immer als negativ und traurig hinstellen :-)
Von muriel am 06.12.2011 - 16:30 Uhr Meine liebe sturmhoehe,
ein jeder Abschied sollte auch ein Neuanfang sein und vielleicht wird es jetzt und hier für uns Beide einfach Zeit für einen Neuanfang!
Ich drück Dich ganz ganz lieb!
Deine Muriel
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Gründe erforschen Gestern Nacht habe ich mit meiner Besten gesk...
endlich Gewissheit das ergebnis des V.tests ist da...gestern hat...
sturmhoehe
Alter: 34
weiblich |
| Profil: Lieber den Jahren mehr Leben geben als dem Leben mehr Jahre.
Ohne Regen gibt es keinen Regenbogen.
Hobbies: tagträumen und realisieren
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